Philipp                                                             Samuel

 

Um mehr Informationen über die Personen zu erfahren, klicken Sie auf das Bild.

                                         

 

 Traumlehre Schreiner / Schreinerin

 

Schreiner und Schreinerinnen werden in den Fachrichtungen „Möbel und Innenausbau“, „Bau und Fenster“, „Wager“ oder „Skibau“ ausgebildet.

In der Fachrichtung „Möbel und Innenausbau“ produzieren sie individuelle Möbel, Tische und Stühle, Wand- und Deckenverkleidungen sowie z.B. Kücheneinrichtungen.

In der Fachrichtung „Bau und Fenster“ fertigen sie vorwiegend Innen- und Aussentüren, Fenster, Wintergärten aus Holz, Holzwerkstoffen, Aluminium und Glas an.

Als „Wagner“ spezialisieren sich die Lernenden auf den Bau von Holzgeräten für den Haushalt oder für die Landwirtschaft.

In der Fachrichtung „Skibau“ gestalten und fertigen die Lernenden hochwertige Skis. Je nach Fachrichtung arbeiten die Lernenden vorwiegend in der Werkstatt, aber auch auf Montage direkt bei Kunden und auf Baustellen.

Als Grundlage dient dem Schreiner, der Schreinerin eine Werkzeichnung. Sie wählen die geeigneten Hölzer aus, schneiden diese zu und bearbeiten sie. Dazu setzen sie modernste Holverarbeitungsmaschinen ein. Sie schützen die Oberflächen gegen Witterungseinflüsse (Bau und Fensterbau) oder gestalten sie mit Furnieren aus schönen Hölzern, beizen oder lackieren sie (Möbel und Innenausbau).

Daneben gehören Tätigkeiten wie das Erstellen detaillierter Pläne, das Vorbereiten und Organisieren der Arbeit ebenso dazu wie das kompetente Beraten der Kundinnen und Kunden. Die Produkte des Schreiners zeichnen sich durch Beständigkeit, Funktionalität und Design gegenüber Massenanfertigungen aus.

 

Entwicklungsmöglichkeiten

Die Berufsaussichten im Schreinergewerbe sind interessant. Gut ausgebildete Fachleute sind gesucht. Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig, unter anderem im Rahmen der Weiterbildungsmodule des Verbandes Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten.

 

Durch das Absolvieren der Berufsmatura während oder nach der Lehre ist es möglich, ohne Aufnahmeprüfung an einer Fachhochschule zu studieren.

Folgende eidgenössischen Berufsprüfungen mit eidgenössischem Fachausweis als Abschluss können erworben werden:

·      Projektleiter/in Schreinerei FA

·      Produktionsleiter/in Schreinerer FA

·      Gestalter/in im Handwerk FA

·      Handwerker/in in der Denkmalpflege FA

·      Holzfachmann/-frau FA

·      Einrichtungsberater/in FA

 

Höhere Fachschulen

Dipl. Techniker/in HF Holztechnik-Schreinerei, Innenausbau, Bauplanung oder Innenarchitektur

Dipl. Gestalter/in Innenausbau

 

Höhere Fachprüfungen (HFP)

·      Eidg. dipl. Schreinermeister/in

·      Eidg. dipl. Betriebswirtschafter/in des Gewerbes

 

Fachhochschulen:

·      Bachelor of Science in Holztechnik

·      Bachelor of Arts in Architektur

·      Master of Engeneering in Holztechnik

·      Master of Science in Engeneering (MSE)

·      Master of Architectue

·      Master of Advanced Studies (MAS) FH

 






Traumlehre Forstwart

 

Ausbildung Forstwart/in EFZ:

Die Lehre dauert 3 Jahre. Die Ausbildung erfolgt in einem öffentlichen oder privaten Forstbetrieb. Der Unterricht wird tageweise oder in Blockkursen an der Berufsfachschule vermittelt.

 

Berufsbeschreibung:

Forstwart und Forstwartin übernehmen als Mitarbeitende in einem Forstbetrieb alle im Walde anfallenden Arbeiten. Ihre vielfältigen Tätigkeiten richten sich im Wesentlichen nach den Jahreszeiten und umfassen folgende Hauptgebiete:

-       Holzernte (Fällen, Aufrüsten, Transportieren und Lagern des Holzes)

-       Anpflanzungen und Aufforstung

-       Pflege des Jungwaldes

-       Bau und Unterhalt von Waldstrassen

-       Hang-, Bach- und Lawinenverbauungen

-       Landschaftspflege

-       Bau und Betrieb von Seilkrananlagen für den Holztransport im Gebirge

-       Landschaftspflege von Ufern etc.

-        

Forstwart und Forstwartin arbeiten im Freien. Sie sind auch rauen Witterungseinflüssen und beschwerlichen Geländeverhältnissen ausgesetzt. Die Arbeit ist körperlich recht anstrengend.

 

 

Anforderungen:

-       abgeschlossene Volkssschule

-       Es wird eine Schnupperlehre empfohlen.

-       berufsbezogene ärztliche Eignungsabklärung

-       gute Gesundheit und körperliche Widerstandsfähigkeit

-       technisches Verständnis

-       praktische Veranlagung

-       Freude an der Natur und der Arbeit im Freien

-       Verantwortungsbewusstsein

 

Entwicklungsmöglichkeiten:

Weiterbildungen sind in den Bereichen Gartenbau, Landwirtschaft und Holzverarbeitung möglich.

-       verkürzte Grundbildung als Obstfachmann/-frau EFZ

-       Berufsprüfung als Forstwart-Vorarbeiter/in

-       Forstmaschinenführer/in

-       Seilkraneinsatzleiter/in

-       Spezialisierung als Forstwart-Gruppenleiter/in mit Zertifikat

-       Ausbildung als Förster/in HF (Höhere Fachschule)

-       Studium an einer Fachhochschule als Forstingenieur/in BSC FH (mit Berufsmatura).